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Laser / Laserteil-Transfer

Laser / Laserteil-Transfer


Voraussetzungen

Funktion

Mit der Funktion ist es möglich, zwei Mandaten so zu betreiben, dass der erste Mandant Laserteile, wie bei einer gewöhnlichen Trumpf-Schnittstelle einlastet, ohne dass diese direkt eingerichtet ist.
Stattdessen werden die erzeugten Schnittstellen-Aufträge (AuftragImp*.xml) vom zweiten Mandanten verarbeitet und direkt als Kundenauftrag für Mandant 1 angelegt. Die Rückmeldungen werden transparent weitergeleitet, so dass im Anschluss auch im ersten Mandanten der Status (gefertigte Menge, Laserzeit etc. ersichtlich ist).

Einrichtung

Der oTopsTalk muss in beiden Mandanten als Enterprise Framework Service laufen, der Standalone oTopsTalk wird nicht unterstützt.

Mandant 1

In Mandant 1 muss die Laser-Schnittstelle wie für TruTopsFab üblich eingerichtet werden.

Mandant 2

Es wird vorausgesetzt, dass in Mandant 2 die TruTopsFab Schnittstelle bereits vollständig eingerichtet ist.

Allgemeine Hinweise zur Bedienung

  • Die Funktion legt im Zielmandanten automatisiert Aufträge an. Dabei wird für jedes Laserteil eine eigene Auftragsposition angelegt.
  • Im Quellmandanten sollten die Laserteile idealerweise zusammen angelegt werden. Ein nachträgliches Hinzufügen und Einlasten ist solange möglich, wie der Auftrag im Zielmandanten noch unerledigt ist, andernfalls wird das Laserteil über die Schnittstelle abgelehnt.
  • Der Auftrag im Zielmandanten sollte unverändert durchlaufen (Kein Löschen / Hinzufügen von Positionen, kein Auslasten und Ändern der Menge). Soll die Menge einer Position geändert werden, muss dies über den Quellmandanten (Auslasten, Einlasten) erfolgen.
  • Damit es keine Überschneidungen bei den Nummernkreisen gibt, sollten durch die Technik in beiden Mandanten für die Orderno und die Partno eigene Nummernkreise vorhanden sein (z.B. ab 1000000 in Mandant und ab 2000000 in Mandant 2).
  • Da hier 3 Systeme (Octoflex Mandant 1, Octoflex Mandant 2, Trumpf) über Schnittstellen miteinander kommunizieren, kann es passieren, dass z.B. eine Position in Mandant 1 ausgelastet wird, parallel aber in Mandant 2 verschachtelt wird und somit am Laser nicht mehr storniert werden kann. Hier ist ggf. eine manuelle Prüfung bzw. Absprache zu empfehlen. Damit die Fehlermeldungen vom Trumpf auch bemerkt werden, sollte der Kunde in Mandant 2 für den die Laseraufträge angelegt werden, einen festen Vertreter hinterlegt haben und E-Mail im Octoflex konfiguriert sein, da diese dann per E-Mail an den Vertreter geschickt werden.